
Überall dort, wo wenig künstliches Licht die Atmosphäre verschmutzt, ist der nächtliche Sternenhimmel ein beeindruckender Anblick. Millionen von Lichtpunkten, von denen einige tausend einzeln mit dem bloßen Auge erkennbar sind, formen am dunklen Nachthimmel ein großes Band, das ein Spiralarm unserer Galaxie, der Milchstraße, ist. Unsere Galaxie besteht aus ca. 100 Milliarden Sternen und hat einen Durchmesser von ca. 100.000 Lichtjahren, die Sterne die wir sehen liegen nach kosmischen Maßstäben gemessen also in unmittelbarer Nachbarschaft. Am Nachthimmel sind aber noch viele weitere Lichtpunkte zu sehen, die sich bei genaurerer Betrachtung als andere Galaxien heraustellen, die wiederum aus vielen Milliarden Sonnensystemen bestehen.
Die Komplexität des Weltalls hat mich schon immer fasziniert. 1996 erschien der Komet Hyakutake extrem groß am Nachthimmel, im Jahr darauf der Komet Hale-Bopp. Mit einer alten Spiegelreflexkamera (Revue Flex) aus den 70ern und einem Drahtauslöser habe ich damals Langzeitbelichtungen von den Kometen und vom Sternenhimmel gemacht um diese einmaligen Ereignisse irgendwie festzuhalten. Vernünftige Digitalkameras gab es damals noch nicht und von Fotografie hatte ich auch noch nicht besonders viel Ahnung. Trotz der einfachen Technik, bei der ich die Belichtungszeit geraten habe, konnte ich einige nette Bilder auf Farbnegativfilm und Diafilm festhalten.
Nachdem die Kometen
in der Weite des Alls verschwunden waren habe ich noch viele Fotos vom Sternenhimmel mit meiner einfachen Ausrüstung gemacht, einige davon sehr ihr hier.